Tipps, um Ihr Produkt fertigungsfähig zu machen

Zwischen der ersten Idee und der tatsächlichen Markteinführung eines Produkts liegt ein intensiver Prozess. Bei der Fertigbarmachung Ihres Produkts können verschiedene Herausforderungen auftreten. Deshalb möchten wir Ihnen frühzeitig mitgeben, worauf Sie achten sollten. Der wichtigste Tipp: Nehmen Sie sich in der frühen Phase die Zeit, genau festzulegen, was Sie wollen, nicht nur in Bezug auf die Kosten, sondern auch auf Stückzahlen und Qualität.

Von der Idee zum Zeichenbrett, von der Entwurfsphase über einen möglichen Prototyp bis hin zur (Serien)produktion gehen viele Unternehmen diesen Prozess mehrfach durch. In der Praxis denken jedoch viele erst spät über die Herstellbarkeit ihres Designs nach. Das führt oft zu Produktionsverzögerungen in einem späteren Stadium. Aus unserer Sicht beginnt Herstellbarkeit nicht erst mit der Bearbeitung von Profilen und Blechen, sondern bereits am Zeichenbrett.

In dieser Phase sind wir oft noch nicht beteiligt, möchten Ihnen aber einige Tipps geben. Folgende Punkte sollten so früh wie möglich geklärt werden:

  • Was darf oder soll es kosten? Gemeint ist nicht nur der Preis des Endprodukts, sondern auch die Kosten des gesamten Entwicklungsprozesses (link).
  • Um welche Stückzahlen geht es? Lohnt sich die Investition in einen Prototyp oder eine spezielle (Guss)form, weil Sie später große Serien produzieren? Oder handelt es sich um ein einmaliges Produkt?
  • Was ist der Zweck Ihres Produkts? Wird es ein wiederkehrendes Produkt? Muss es besondere (hohe) Qualitätsanforderungen oder Zertifizierungen erfüllen?
Projectteam Overleg Pillen Group

Wenn wir eine Angebotsanfrage erhalten, beginnen wir damit, Ihr bestehendes Design auf Herstellbarkeit zu analysieren. Wir fragen nach Ihrer Zielsetzung, dem Kostenrahmen und erhalten so ein klares Bild der Machbarkeit.

Design for manufacturability

Überlegen, was und wie Sie produzieren wollen, sollte idealerweise schon früher beginnen, nämlich am Zeichenbrett. Wir nennen das Design for manufacturability (DFM). Das bedeutet, dass bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt wird, wie das Produkt später gefertigt wird.

Oft sehen wir in dieser Phase sehr strenge Anforderungen und Toleranzen. Wir denken mit, was unbedingt erforderlich ist und wo Spielraum besteht. Das kann auf dem Papier geschehen oder durch die Herstellung und Erprobung eines Prototyps oder einer Vorserie.

Manchmal gibt es auch spezielle Anforderungen an die Materialwahl. In fast 70 Jahren hat unser technisches Team Erfahrung mit unterschiedlichsten Materialien und Bearbeitungsverfahren gesammelt. Wir arbeiten materialunabhängig und betrachten Ihr Design aus dieser Perspektive.

Team Overleg Productie Pillen Group

Materialwahl

Die Möglichkeiten bei der Materialwahl sind heute vielfältiger denn je. Wir arbeiten mit Stahl, Aluminium, Holz und Kunststoffen und beraten Sie zu den Vor- und Nachteilen geeigneter Materialien. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Entwicklungsteam prüfen wir die Optionen.

Produktionsverfahren

Die Materialwahl bestimmt teilweise das Fertigungsverfahren. Welches Material soll bearbeitet werden? Was ist der Zweck? Gibt es besondere Anforderungen? Können wir Ihr Produkt drehen oder fräsen oder vielleicht sogar 3D drucken? Die meisten Bearbeitungen können wir im eigenen Haus durchführen. Für zusätzliche Fertigungswünsche greifen wir gern auf unsere Partner zurück, denn jeder hat sein eigenes Spezialgebiet.

Prototyping

Die Herstellung eines Prototyps ist eine gute Möglichkeit, zu prüfen, ob Ihr Design den Anforderungen entspricht. Sie können ein oder mehrere Stücke testen, um festzustellen, ob die erforderlichen Maße innerhalb der Toleranzen bleiben. Wir betrachten auch den Produktionsprozess: Werden die erwarteten Zykluszeiten eingehalten? Liegen die Produktionskosten im kalkulierten Rahmen?

Prototyping ist ein zusätzlicher Schritt, kann sich aber lohnen, wenn später größere Stückzahlen produziert werden. Wir beseitigen Fehler im Prozess, sodass wir Ihr Produkt schnell und kostengünstig herstellen können. Für unseren Kunden Cooll haben wir dies bereits erfolgreich umgesetzt.

Zusammengefasst – Schritte zur Fertigungsfähigkeit Ihres Produkts:

  • Design for manufacturability (DFM): cleveres Design bedeutet effiziente Produktion.

  • Materialien sind mehr als Geschmackssache: wählen Sie bewusst und denken Sie unkonventionell.

  • Wählen Sie Produktionsverfahren, die zum Produkt passen.

  • Qualität sichern ohne Over-Engineering: ein gut herstellbares Design erfüllt alle notwendigen Anforderungen, aber nicht mehr als das.

Zum Schluss: gemeinsam machen wir es machbar

Ein Produkt erfolgreich fertigungsfähig zu machen, ist keine Einbahnstraße. Es ist ein Zusammenspiel zwischen Kunde und Hersteller. Es beginnt mit den richtigen Fragen: Was darf es kosten? Was muss es können? Und was ist wirklich wichtig? Wenn diese Basis steht, können wir mit gesundem Menschenverstand und Kreativität ans Werk gehen.

Orderintake Projectleider Bedrijfsbureau

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